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Englisch

Unterricht in einer Fremdsprache ist ein wichtiger Baustein im Bildungsund
Erziehungsprozess. Sprache ist nicht nur ein Werkzeug, sondern
Grundvoraussetzung kultureller Handlungsfähigkeit. Sie ermöglicht die
Orientierung des Menschen in der Welt, befähigt ihn, Gedanken und
Gefühle zu äußern sowie Informationen zu verarbeiten bzw. auszutauschen.
Sie stiftet individuelle, soziale und kulturelle Identität. Als Teil
des Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung trägt der Englischunterricht
kontrastiv und erweiternd dazu bei, Sprachbewusstsein herauszubilden
und leistet damit einen Beitrag zur Mehrsprachigkeit der Schüler. Wie
jede Form sprachlicher Bildung bewirkt er eine Formung des Denkens
und damit der Persönlichkeit eines Menschen.
Englisch als weit verbreitete Erst- und Zweitsprache sowie als weltweit
wichtigste Verkehrssprache im Sinne einer Lingua Franca leistet einen
wesentlichen Beitrag zu vertiefter Allgemeinbildung, Wissenschaftspropädeutik
und Problemlösefähigkeit sowie Studierfähigkeit. Im Englischunterricht
erwerben die Schüler situativ angemessene differenzierte
Kommunikations- und Diskursfähigkeit in mündlicher und schriftlicher
Form. Sie entwickeln eine umfassende Reflexionsfähigkeit als kognitive
Funktion von Sprache. Textanalyse und Sprachreflexion spielen eine
bedeutende Rolle. Besonders durch die Behandlung literarischer Texte
werden neben den sprachlichen und inhaltlichen Komponenten auch
ästhetische Dimensionen vermittelt. Die Auseinandersetzung mit literarischen
Werken eröffnet neue Einsichten und Perspektiven, regt zu
Wertungen fremder und eigener Anschauungen an und leistet somit
einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Der Englischunterricht
vermittelt daneben auch Strategien im Hinblick auf den Erwerb
von Sprachen, die Kommunikation und das Lernen selbst. Somit schafft
er Grundlagen zum Erwerb weiterer Fremdsprachen.
Zentrale Aufgabe des Englischunterrichts ist die Entwicklung interkultureller
Handlungsfähigkeit, die Aspekte wie Rollendistanz, Empathie, Toleranz,
Perspektivwechsel, Flexibilität und Diskursfähigkeit umfasst.
Medienerziehung ist immanenter Bestandteil des Englischunterrichts. Er
prägt Medienkompetenz im Hinblick auf Auswahl, Nutzung, Gestaltung
und Verbreitung von Medien aus. Die Schüler verstehen und bewerten
die Gestaltung von Medien und können Medieneinflüsse erkennen und
aufarbeiten. Begegnungen mit Kunst- und Kulturgeschichte der englischsprachigen
Welt dienen nicht ausschließlich dem Wissenserwerb, sondern
unter dem Gesichtspunkt des „Verweilen Könnens“ der Einsicht und
der Aufnahme von Strukturen und Intentionen unterschiedlicher Zeichensysteme
und der Entwicklung einer ganzheitlichen und vielsinnigen
Beziehung zur Welt.
Durch eine so interkulturell fundierte Werteorientierung und unter Verwendung
und Vermittlung von Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz
erlangen die Schüler intelligentes und anwendungsbereites Wissen in
einer Fremdsprache, das sie befähigt, sowohl im In- als auch im Ausland
angemessen diskurs- und handlungsfähig im Sinne eines differenzierten
Weltverständnisses zu sein.

Unterrichtsmaterialien (Elixier)